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Mycoplasmen Behandlung mit Doxicylin

Rund um den Freßnapf und "Wehwehchen" - ersetzt NICHT den Tierarzt!

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Lucy 404
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Mycoplasmen Behandlung mit Doxicylin

Beitragvon Lucy 404 » 13. April 2020 11:50

Beitrag von Lucy 404 » 13. April 2020 11:50

Hallo zusammen, bei meiner Lucy (9 Monate alt) wurden Mycoplasmen festgestellt. :angst: Nun muß sie ein Breitbandantibiotikum (Doxicylin) für mindestens 2 Wochen nehmen. Dieses AB ist leider nicht ohne. Es kann die Speiseröhre angreifen und geht ziemlich auf den Magen. Wer hat damit schon zu tun gehabt? Danke für Eure Hilfe. LG Dani

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Re: Mycoplasmen Behandlung mit Doxicylin

Beitragvon HunsrückChis » 13. April 2020 14:37

Beitrag von HunsrückChis » 13. April 2020 14:37

Hallo Dani,
das tut mir leid für dich und deine Kleine. Hab damit persönlich keine Erfahrung aber darüber gelesen, dass die Infektion über Zecken/Flöhe vor allem im Ausland und bei Welpen über die Mutter erfolgt. Wo hast du die Kleine her? In dem Alter hat sie das vermutlich vom Züchter mitgebracht, hast du den schon angesprochen? Wenn die Mutter auf Mykoplasmen erfolgreich behandelt wurde, kann sie trotzdem lebenslang Überträgerin bleiben ohne Krankheitszeichen zu zeigen habe ich gelesen. Wenn der Züchter das wusste hätte er mit ihr nicht weiter züchten dürfen und müsste zumindest für die Behandlungskosten aufkommen. Er könnte dir wegen der Behandlung dann auch Tipps geben. Sprech den am besten mal an...Ohne Antibiotika geht es auf keinen Fall so liest es sich, die würde ich sofort genau nach Anweisung geben, denn sonst kann es deiner Kleinen schnell schlechter gehen.
Wie geht es deiner Kleinen jetzt? Wünsche der Kleinen gute Besserung.
LG Yvonne


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Re: Mycoplasmen Behandlung mit Doxicylin

Beitragvon Birgit657 » 13. April 2020 20:11

Beitrag von Birgit657 » 13. April 2020 20:11

Ich bin ganz Yvones Meinung :ja: handle bitte schnell


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Re: Mycoplasmen Behandlung mit Doxicylin

Beitragvon Lucy 404 » 13. April 2020 20:30

Beitrag von Lucy 404 » 13. April 2020 20:30

Vielen lieben Dank für Eure Nachrichten.
Lucy bekommt das AB seit Donnerstag Abend. Ich muss es ihr 2 x täglich geben. Leider frisst sie nicht genug dazu. Ich verstecke das zerdrückte AB in einem " Trojaner". Sie schluckt aber sehr oft und laut danach und morgens nach dem Aufwachen. Ich vermute, daß ihr übel ist. Es schlaucht sie doch ziemlich.
Beim Züchter werde ich mal nachhaken.
Vielleicht hat ja noch irgendjemand diese leidliche Erfahrung machen müssen und kann mir einen Ratschlag geben oder sagen, wie der Verlauf war? Danke!


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Re: Mycoplasmen Behandlung mit Doxicylin

Beitragvon HunsrückChis » 13. April 2020 21:50

Beitrag von HunsrückChis » 13. April 2020 21:50

Hallo Lucy,
Appetitlosigkeit gehört zu den Symptomen, der Verlauf ist u.a. abhängig davon wie gut das Antibiotika wirkt und wie weit die Infektion fortgeschritten war vor Behandlungsbeginn. Dein Arzt wird dir bestimmt einen Fahrplan gegeben haben zum weiteren Vorgehen. Wichtig sind regelmäßige Blutkontrollen um die Medikamente und Behandlung ggf.anpassen zu können (Bluttransfusion und Cortison kommt bei der Erkrankung ggf.zusätzlich zum Einsatz).
Regelmäßige Kontrolle beim Arzt ist bei Infektionen sehr wichtig, auch bei jeder Verschlechterung. Wichtig ist dass sie frisst und trinkt, ggf.animierst du sie mit was Besonderen (vielleicht mit Tartar o.ä.)
Schau mal, hier hatten Betroffene sich zu dem Thema ausgetauscht.
https://www.gesundehunde.com/forum/foru ... ycoplasmen

Viele Grüße und gute Besserung, lass mal hören wie es weiter geht :wink:


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Re: Mycoplasmen Behandlung mit Doxicylin

Beitragvon Lucy 404 » 14. April 2020 08:27

Beitrag von Lucy 404 » 14. April 2020 08:27

Danke für die Info. Ich werde Euch berichten, wie es weitergeht.
LG Dani


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Re: Mycoplasmen Behandlung mit Doxicylin

Beitragvon eumeline » 14. April 2020 22:42

Beitrag von eumeline » 14. April 2020 22:42

Da habe ich keinerlei Erfahrung, aber ich wünsche Dir von Herzen das die kleine Maus das Alles unbeschadet übersteht :streicheln:


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Re: Mycoplasmen Behandlung mit Doxicylin

Beitragvon Lucy 404 » 15. April 2020 08:49

Beitrag von Lucy 404 » 15. April 2020 08:49

Danke! :chi:


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Re: Mycoplasmen Behandlung mit Doxicylin

Beitragvon KatieGun » 15. April 2020 11:25

Beitrag von KatieGun » 15. April 2020 11:25

Leider habe ich auch keine Erfahrung damit aber ich wünsche deiner Kleinen ganz schnelle Genesung u alles Gute.
Daumen u Pfötchen werden gedrückt!
Glg


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Re: Mycoplasmen Behandlung mit Doxicylin

Beitragvon Lucy 404 » 15. April 2020 11:51

Beitrag von Lucy 404 » 15. April 2020 11:51

Merci vielmals! :chi2:


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Re: Mycoplasmen Behandlung mit Doxicylin

Beitragvon HunsrückChis » 16. April 2020 13:01

Beitrag von HunsrückChis » 16. April 2020 13:01

Hast du den Züchter mal angesprochen? Ich glaube ich wäre da richtig sauer... :wink:


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Re: Mycoplasmen Behandlung mit Doxicylin

Beitragvon Lucy 404 » 17. April 2020 09:54

Beitrag von Lucy 404 » 17. April 2020 09:54

Ich habe den Züchter angeschrieben und er sagte folgendes:

"Ich selbst habe damit nämlich leider gar keine Erfahrung, da ich so einen Fall in über 21 Jahren Zucht nie gehabt habe, was unsere Fachtierärzte auch jederzeit bescheinigen können. Mir ist das absolut unerklärlich und die Kleine tut mir sehr leid!
Morgen habe ich aber einen Termin dort und ich hoffe dass da etwas Zeit ist, dass ich dazu noch etwas in Erfahrung bringen kann. Soweit ich weiss, kann sowas von Flöhen und Zecken übertragen werden. Vermutlich dann von infizierten Tieren, welche zuvor gestochen wurden."

War ja eigentlich klar, dass ein Züchter nie zugeben würde, kranke Tiere zu verkaufen! :nono:


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Re: Mycoplasmen Behandlung mit Doxicylin

Beitragvon HunsrückChis » 17. April 2020 23:27

Beitrag von HunsrückChis » 17. April 2020 23:27

Unglaublich. Klar kann das von Flöhen und Zecken kommen aber wohl eher im Ausland. Denke mal dass du viel Geld beim Züchter gelassen hast. Natürlich hält das jeder anders, aber ich würde das so nicht stehen lassen. Flöhe und Zecken übertragen das in der Regel nur im Ausland meine ich gelesen zu haben. Würde von ihm die Hälfte der Behandlungskosten fordern oder einen Rechtsstreit androhen in aller Öffentlichkeit. Das kann nicht in seinem Interesse sein. Ein Attest, dass die Mutter frei von der Krankheit ist würde ich nur von einem unabhängigen Arzt akzeptieren. Klar streitet sich niemand gerne, aber da kommen ja mit der Behandlung erhebliche Kosten auf euch zu.
LG und alles Gute, Yvonne

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