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Chi Mädchen 14 Wochen ängstlich

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KatieGun
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Re: Chi Mädchen 14 Wochen ängstlich

Beitragvon KatieGun » 5. September 2021 14:05

Beitrag von KatieGun » 5. September 2021 14:05

Bella007 hat geschrieben: (Orginal-Beitrag)3. September 2021 13:00
KatieGun hat geschrieben: (Orginal-Beitrag)3. September 2021 12:30 Hallo u herzlich willkommen!
Ganz süß die Kleine!
Mach dir nicht so viele Gedanken! Das ist alles ganz normal. Bei Gina war es genau so mit rausgehen u der Haustür obwohl Bella noch dabei war. Einfach raus tragen ums Eck u immer kürzer vom der Entfernenung zur Haustür. Das gibt sich dann von selber! Das mit dem Weinen ist auch ganz normal u war bei uns genauso trotz Zweithund. Wegen der Zeitspanne zwischen den Mahlzeiten ist es doch sehr lange.
Lg
Danke für die liebe Nachricht :-) Darf ich fragen wann es bei euch das letzte Mal Futter gibt und wann morgens Frühstück?
Als Gina so alt war u ich in die Arbeit musste hat siw morgens um 05.30 Uhr bekommen, mittags zwischen 11.00 Uhr und 12.00 Uhr u abends 18.00 Uhr dazwischen gab es ein Welpenkaustangerl u Abends vorm Schlafen gehen 2-3 Rinti Bitties oder einen Löffel Nassfutter nochmal.

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Re: Chi Mädchen 14 Wochen ängstlich

Beitragvon Fruchtfliege » 8. September 2021 22:05

Beitrag von Fruchtfliege » 8. September 2021 22:05

Hallo Bella,

wie läuft es? Konntest Du Dich diese Woche schon ein bisschen entspannen?
Bella007 hat geschrieben: (Orginal-Beitrag)5. September 2021 13:50 Ich danke dir ganz herzlich für deine liebe Antwort ;-)
Ja ich denke wirklich man wird durch alle möglichen Medien unsicher gemacht. Überall steht, man darf einen Welpen keine Minute alleine lassen weil sie sonst Trennungsängste, Traurigkeit oder sonstwas bekommen. Überall wird es wie mit einem Menschenbaby verglichen. Und das macht mich fertig.
Ja, ich finde das auch problematisch, weil der Vergleich einfach falsch ist. Es löst auch einen heftigen inneren Druck aus, wenn man diesen Vergleich zieht. Nur mal so als Beispiel: Wenn ein Hund aus einer guten Familie gehen muss, weil sich das Schicksal der Familie so verändert hat, dass es keinen anderen Weg gibt, dann trauert er um seine bisherige Familie, wenn er ins neue Zuhause kommt. Für den Hund ist das sehr schmerzlich, aber er verkraftet es. Nach einer relativ kurzen Zeit der Umstellung fühlt der Hund sich bei seiner neuen Familie sehr gut und hat auch keinen Schaden davon getragen. Er lernt zu vertrauen und er baut genauso einen Bezug zum neuen Menschen auf, wie zum früheren Frauchen/Herrchen.

Stell Dir das jetzt mal beim Menschen vor. Ein Mensch wird entführt und wird gezwungen den Entführer als seine neue Familie zu akzeptieren und zu lieben. Undenkbar.
Selbst die Züchterin meinte, wir müssen immer erst an uns denken und dann kommt der Hund und der Hund muss sich uns anpassen ohne dass man natürlich die "Hundebedürfnisse" außer Acht lässt.
Genau das entspricht ja dem Hundebedürfnis. Der Mensch ist der Alpha, und ein Rudel benötigt zwingend ein Alphatier. Ein Hund fühlt sich nicht nur wohl, sondern auch sicher, wenn er in festen und geleiteten Strukturen lebt. Das ist artgerechte Haltung. Das bedeutet ja nicht, dass man einen Hund einfach sich selbst überlässt.

Zu diesen Strukturen braucht ein Hund eine ausreichende Menge an Nahrung, frisches Wasser und sehr viel Liebe. Alles Andere wird sich drumherum formen.

Zum Alleinelassen:
Es ist wichtig das langsam zu üben, damit der Hund später nicht ständig heult und bellt, sobald Er alleine ist. Sie lernt jetzt in kleinen Schritten, dass sie darauf vertrauen kann, dass Du zurück kommst. Am besten ist es, wenn Du dann zurück kommst, sobald sie einen Moment lang nicht heult. Denn wenn Du zurück kommst, während sie noch heult, lernt sie, dass sie nur lange genug heulen muss, dann kommst Du schon.

Vielleicht kannst Du das mit ihr gezielt trainieren. Wenn Du im Kinderzimmer bist, um sauber zu machen, dann kann in der Zeit ja vielleicht eines Deiner beiden Kinder mit dem Hund kuscheln.

Ich drücke Dir die Daumen, dass Du das hinbekommst.

Trockenfutter:
Also wenn er/sie es mag und genug trinkt, dann würde ich es auch weiter so machen. Laika mag ihr TroFu leider nicht. Das hat sie uns sehr deutlich gezeigt, sie war damit nicht sehr glücklich. Also haben wir ihr eine Portion NaFu gegeben und sie hatte plötzlich den guten Appetit, den wir die ganze Zeit vermisst haben. Also ist die Entscheidung gefallen und sie wird NaFu bekommen.

Du kannst ja irgendwann mal testen, wie sie NaFu findet, wenn Du sehen möchtest, was sie lieber mag. Aber Stress Dich damit nicht.
Mir ist wichtiger vor allem draußen den Rückruf zu lernen, dass ich egal wie abgelenkt sie ist, hört wenn ich sie rufe. Oder dass sie lernt ihn ihrem Korb zu bleiben wenns an der Tür klingelt. Solche Dinge sind mir für ein Miteinander tausendmal lieber als dass sie alle möglichen "Tricks" draufhat.
Das mit dem Rückruf finde ich auch sehr wichtig, das muss Laika auch erst lernen. Da muss ich mich noch ein bisschen schlau machen. Was ich sehr wichtig finde ist, dass sie auf das Kommando „und weiter“ hört, wenn wir spazieren gehen und sie davon abgelenkt wird, dass jemand vorbei läuft. Das funktioniert hier schon sehr gut. Ich lerne gerade, dass ich mit ihr an großen Hunden vorbei gehen kann, als wenn nix wäre. Ich tue dann auch so, als wenn nichts wäre, denn meine Gelassenheit soll sie ja übernehmen.

Berichte mal, wie es bei Dir weitergeht.

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Re: Chi Mädchen 14 Wochen ängstlich

Beitragvon HunsrückChis » 8. September 2021 23:25

Beitrag von HunsrückChis » 8. September 2021 23:25

[/quote]

Mich hat auch die Tatsache verunsichert hier zu lesen, dass die Zeitspanne dazwischen zu groß sei. Und hier sind wir wieder beim Vermenschlichen. Sie wird am Dienstag 15 Wochen und es ist meiner Meinung nach kein Menschenbaby was auch nachts jede 2 oder 3 Stunden gefüttert werden muss.
Dann wird man auch was das Futter angeht total verunsichert wenn man nur Trockenfutter gibt.
Solange ich doch sehe dass sie wächst und gedeiht und sie ordentlich trinkt, wo ist das Problem ?

[/quote]

Hallo Bella,
wir tauschen in diesem Forum Erfahrungen aus, nicht mehr nicht weniger. Verunsichern lassen muss man sich dadurch sicher nicht. Viele von uns haben bereits mehrere Chihuahua Welpen groß gezogen oder leben seit vielen Jahren mit Chihuahuas zusammen. Insofern kannst du hier in der Praxis erprobte Tipps bekommen, ob du die für dich gut findest und umsetzt musst du natürlich für dich entscheiden. So auch zum Thema Welpen und die zeitlichen Abstände der Fütterung. Fakt ist dass Viele hier die Erfahrung gemacht haben, dass ein letztes Füttern eines Welpen...ich glaube 17 Uhr hattest du anfangs geschrieben...zu Problemen führen kann, zB zum erbrechen oder zur Unterzuckerung wenn die nächste Fütterung nach 10 Stunden oder länger erfolgt. Wenn du da andere Erfahrungen gemacht hast dann handhabe es einfach so wie bisher. Zum Trockenfutter ist es auch nach unserer Erfahrung so wie hier von Leuten mit jahrelanger Chihuahua Erfahrung bereits geschrieben wurde, auch wir haben mit Nassfutter bei den Zwergen bessere Erfahrungen gemacht....und ja auch im Alter mit Blick auf Nierenprobleme bei Hunden die wenig trinken und jahrelangTrockenfutter bekamen. Unsere aktuelle Hündin Emely bekommt auch bei Halbfeucht-Trockenfutter Verstopfung....ebenso verschwanden Probleme mit einer zunächst wiederkehrenden Analdrüsenentzündung erst als wir ausschließlich auf Nassfutter umgestellt haben.
Aber da sammelt jeder seine eigenen Erfahrungen und nur die tauschen wir hier aus. Verunsichert fühlen muss man sich dadurch sicher nicht. Wenn wir hier Erfahrungen aus der Praxis austauschen bedeutet das meines Erachtens auch bei abweichenden Erfahrungen und Meinungen nicht, dass es um ein "richtig" oder "falsch" gehen kann oder dass Andere, die abweichende Praxis-Erfahrungen haben und diese weiter empfehlen ihre Chihuahuas deshalb "vermenschlichen".
Viele Grüße, Yvonne

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Re: Chi Mädchen 14 Wochen ängstlich

Beitragvon Bella007 » 9. September 2021 12:30

Beitrag von Bella007 » 9. September 2021 12:30

Fruchtfliege hat geschrieben: (Orginal-Beitrag)8. September 2021 22:05 Hallo Bella,

wie läuft es? Konntest Du Dich diese Woche schon ein bisschen entspannen?
Bella007 hat geschrieben: (Orginal-Beitrag)5. September 2021 13:50 Ich danke dir ganz herzlich für deine liebe Antwort ;-)
Ja ich denke wirklich man wird durch alle möglichen Medien unsicher gemacht. Überall steht, man darf einen Welpen keine Minute alleine lassen weil sie sonst Trennungsängste, Traurigkeit oder sonstwas bekommen. Überall wird es wie mit einem Menschenbaby verglichen. Und das macht mich fertig.
Ja, ich finde das auch problematisch, weil der Vergleich einfach falsch ist. Es löst auch einen heftigen inneren Druck aus, wenn man diesen Vergleich zieht. Nur mal so als Beispiel: Wenn ein Hund aus einer guten Familie gehen muss, weil sich das Schicksal der Familie so verändert hat, dass es keinen anderen Weg gibt, dann trauert er um seine bisherige Familie, wenn er ins neue Zuhause kommt. Für den Hund ist das sehr schmerzlich, aber er verkraftet es. Nach einer relativ kurzen Zeit der Umstellung fühlt der Hund sich bei seiner neuen Familie sehr gut und hat auch keinen Schaden davon getragen. Er lernt zu vertrauen und er baut genauso einen Bezug zum neuen Menschen auf, wie zum früheren Frauchen/Herrchen.

Stell Dir das jetzt mal beim Menschen vor. Ein Mensch wird entführt und wird gezwungen den Entführer als seine neue Familie zu akzeptieren und zu lieben. Undenkbar.
Selbst die Züchterin meinte, wir müssen immer erst an uns denken und dann kommt der Hund und der Hund muss sich uns anpassen ohne dass man natürlich die "Hundebedürfnisse" außer Acht lässt.
Genau das entspricht ja dem Hundebedürfnis. Der Mensch ist der Alpha, und ein Rudel benötigt zwingend ein Alphatier. Ein Hund fühlt sich nicht nur wohl, sondern auch sicher, wenn er in festen und geleiteten Strukturen lebt. Das ist artgerechte Haltung. Das bedeutet ja nicht, dass man einen Hund einfach sich selbst überlässt.

Zu diesen Strukturen braucht ein Hund eine ausreichende Menge an Nahrung, frisches Wasser und sehr viel Liebe. Alles Andere wird sich drumherum formen.

Zum Alleinelassen:
Es ist wichtig das langsam zu üben, damit der Hund später nicht ständig heult und bellt, sobald Er alleine ist. Sie lernt jetzt in kleinen Schritten, dass sie darauf vertrauen kann, dass Du zurück kommst. Am besten ist es, wenn Du dann zurück kommst, sobald sie einen Moment lang nicht heult. Denn wenn Du zurück kommst, während sie noch heult, lernt sie, dass sie nur lange genug heulen muss, dann kommst Du schon.

Vielleicht kannst Du das mit ihr gezielt trainieren. Wenn Du im Kinderzimmer bist, um sauber zu machen, dann kann in der Zeit ja vielleicht eines Deiner beiden Kinder mit dem Hund kuscheln.

Ich drücke Dir die Daumen, dass Du das hinbekommst.

Trockenfutter:
Also wenn er/sie es mag und genug trinkt, dann würde ich es auch weiter so machen. Laika mag ihr TroFu leider nicht. Das hat sie uns sehr deutlich gezeigt, sie war damit nicht sehr glücklich. Also haben wir ihr eine Portion NaFu gegeben und sie hatte plötzlich den guten Appetit, den wir die ganze Zeit vermisst haben. Also ist die Entscheidung gefallen und sie wird NaFu bekommen.

Du kannst ja irgendwann mal testen, wie sie NaFu findet, wenn Du sehen möchtest, was sie lieber mag. Aber Stress Dich damit nicht.
Mir ist wichtiger vor allem draußen den Rückruf zu lernen, dass ich egal wie abgelenkt sie ist, hört wenn ich sie rufe. Oder dass sie lernt ihn ihrem Korb zu bleiben wenns an der Tür klingelt. Solche Dinge sind mir für ein Miteinander tausendmal lieber als dass sie alle möglichen "Tricks" draufhat.
Das mit dem Rückruf finde ich auch sehr wichtig, das muss Laika auch erst lernen. Da muss ich mich noch ein bisschen schlau machen. Was ich sehr wichtig finde ist, dass sie auf das Kommando „und weiter“ hört, wenn wir spazieren gehen und sie davon abgelenkt wird, dass jemand vorbei läuft. Das funktioniert hier schon sehr gut. Ich lerne gerade, dass ich mit ihr an großen Hunden vorbei gehen kann, als wenn nix wäre. Ich tue dann auch so, als wenn nichts wäre, denn meine Gelassenheit soll sie ja übernehmen.

Berichte mal, wie es bei Dir weitergeht.
Oh wie lieb dass du nachfragst :-)
Es läuft eigentlich ganz gut. Nur den täglichen geregelten Ablauf müssen wir noch irgendwie hinbekommen.
Was das alleine sein angeht, haben wir noch nicht wirklich richtig angefangen. Wenn jemand hier ist und ich hoch gehe, ist das kein Problem für sie aber wenn wir zwei alleine sind und ich kurz hoch gehe, dann steht sie weiterhin an der Treppe und jault. Ich gehe dann auch erst wieder runter wenn sie ein paar Sekunden aufgehört hat und lauf dann auch einfach an ihr vorbei als wäre es das normalste der Welt.
Manchmal ist es aber mal so dass ich schnell was vom Supermarkt brauche und das meistens wenn niemand von den anderen zuhause ist. Und hier bin ich mir einfach unsicher ob ich es ihr schon zutrauen kann.
Wenn ich mich frage was schlimmstens passieren kann, dann wahrscheinlich nur dass sie reinmacht (aus Angst?).

Das mit dem vor die Haustür gehen, klappt auch schon viel besser. Sie macht dann auch ihr Geschäft auf der Wiese. Leider passiert es aber noch dass wenn sie draußen nur Pipi oder Groß gemacht hat und wir wieder zu Hause sind, dann geht sie an die Terrassentür und macht letzteres im Garten. Aber vielleicht ändert sich das mit der Zeit.... hoffentlich.
Vielleicht liegt auch der Fehler darin, dass ich morgens denke sie muss bestimmt so dringend, dass ich es nicht schaffe mich erst fertig zu machen um mit ihr auf die wiese zu laufen und lass sie schnell zum Lösen in den Garten. Dann bringen wir meinen Sohn zusammen in die Schule, hier hab ich sie erstmal in der Tasche und auf dem Rückweg lass ich sie laufen. Hier macht sie dann auch immer entweder oder/oder beides.

Mit dem Essen haben wir jetzt festgestellt, dass es wirklich so ist, dasss sie nachts nochmal muss, wenn sie nach 19/20 Uhr isst.
Ich gebe ihr spätestens um 18.00/18.30 Uhr ihr Futter und dann schläft sie auch durch ohne groß zu müssen. Sie macht gegen 23 Uhr das letzte mal pipi und dann wars das. Morgens steht sie dann gegen 6 Uhr auf und dann muss sie auch beides. Aber ich glaube sie steht nur auf weil sie mich aufstehen sieht. Denn am Wochenende bleibt sie auch bis um 8 in ihrem Körbchen wenn ich nicht aufstehe.

Mir geht es ansich schon besser, es ist nur meine tägliche Unsicherheit... Ich frage mich oft, ist ihr das alles zuviel, ist ihr das alles zu wenig. Muss ich mich mehr mit ihr beschäftigen, muss sie öfter raus....woran merkt man dass ihr langweilig ist, woran merkt man dass ihr alles zuviel ist....und und und
Und wenn ich lese, nach jeden fressen, trinken, spielen, nach jedem Schlafen. Dann stell ich mir das so vor, dass das nicht mehr alle 2/3 Stunden sind, sondern minütlich. Denn wenn sie geschlafen hat und ich mit ihr raus gehe, dann isst sie erstmal. Und dann kann ich doch nicht gleich wieder mit ihr raus oder?
Ich glaube ich mach mich einfach viel zu viel verrückt weil ich mir einbilde die Kleine braucht 24 Std. Aufmerksamkeit in allen Bereichen :-(
Und leider ist es immernoch so, dass sie in ihrem Korb liegt und schläft und sobald ich mich wegbewege sie hinterherläuft. Das stört mich ansich nicht, mir tut das nur für sie so leid, weil sie dadurch nicht richtig zur Ruhe kommt

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Re: Chi Mädchen 14 Wochen ängstlich

Beitragvon Fruchtfliege » 10. September 2021 18:28

Beitrag von Fruchtfliege » 10. September 2021 18:28

Bella007 hat geschrieben: (Orginal-Beitrag)9. September 2021 12:30 Oh wie lieb dass du nachfragst :-)
Es läuft eigentlich ganz gut. Nur den täglichen geregelten Ablauf müssen wir noch irgendwie hinbekommen.
Was das alleine sein angeht, haben wir noch nicht wirklich richtig angefangen. Wenn jemand hier ist und ich hoch gehe, ist das kein Problem für sie aber wenn wir zwei alleine sind und ich kurz hoch gehe, dann steht sie weiterhin an der Treppe und jault. Ich gehe dann auch erst wieder runter wenn sie ein paar Sekunden aufgehört hat und lauf dann auch einfach an ihr vorbei als wäre es das normalste der Welt.
Das machst Du doch eh super. Du kannst ihr ja mal über das Köpfchen streicheln, wenn Du wieder runter kommst. Begrüßen finde ich ok, solange es nicht überschwänglich wird. Ich sage dann kurz hallo und wuschele ihr die Öhrchen kurz durch, mehr aber nicht.
Manchmal ist es aber mal so dass ich schnell was vom Supermarkt brauche und das meistens wenn niemand von den anderen zuhause ist. Und hier bin ich mir einfach unsicher ob ich es ihr schon zutrauen kann.
Wenn ich mich frage was schlimmstens passieren kann, dann wahrscheinlich nur dass sie reinmacht (aus Angst?).
Das würde ich erst mit ihr trainieren. Geh mal aus dem Haus und warte ein paar Minuten, vielleicht hast Du die Möglichkeit das Handy Deines Mannes als Babyphon zu benutzen. Nach ein paar Minuten und bei einer kleinen Heulpause gehst Du wieder rein. Am nächsten Tag 5 Minuten mehr. Dann am übernächsten Tag schon 15 Minuten. Ich würde das täglich machen.

Und was die Angst betrifft:
Es geht dabei jetzt nicht um eine ganz schreckliche Angst, die ein Kind hätte, wenn man es alleine ließe. Diese Verlustangst wird ihr keinen Schaden zufügen, ganz im Gegenteil. Wenn sie da jetzt durch muss und jedes Mal die Erfahrung macht, dass Du wieder kommst, dann hat sie diese Angst irgendwann nicht mehr. An diese Stelle rückt dann Vertrauen. Es ist also keine Qual für sie, sondern ein befreiender Lernprozess, der sehr positiv ist.

Vielleicht liegt auch der Fehler darin, dass ich morgens denke sie muss bestimmt so dringend, dass ich es nicht schaffe mich erst fertig zu machen um mit ihr auf die wiese zu laufen und lass sie schnell zum Lösen in den Garten. Dann bringen wir meinen Sohn zusammen in die Schule, hier hab ich sie erstmal in der Tasche und auf dem Rückweg lass ich sie laufen. Hier macht sie dann auch immer entweder oder/oder beides.
Sie kann natürlich nicht unterscheiden, wann sie sich im Garten lösen soll und wann nicht. Ich glaube, Du musst Dich entscheiden zwischen „immer gestattet“ und „nie gestattet“.

Ich mache es so, dass Laika in ihrer geschlossenen Box liegt und schläft. Ich stehe dann morgens auf und mache mir erst mal einen Kaffee und ziehe mich an. Nach ein paar Schlückchen vom Kaffee bin ich dann wach genug, um nicht vor die nächste Laterne zu rennen. Also gehe ich dann ins Schlafzimmer und öffne die Box. Dann lege ich ihr das Geschirr an und wir gehen raus.

Die geschlossene Box hat einen Vorteil für sie: sie fühlt sich wohl und sicher dort. Dann kann sie auch in Ruhe schlafen. Der Vorteil für mich ist, dass sie freiwillig nicht in die Box macht. Wenn ich sie früher aus der Box lassen würde, wäre das mit dem Wachwerden für mich schwieriger, weil ich dann sehr zügig mit ihr raus muss.

Sie schläft dort oft auch tagsüber, sie kann sich ja frei bewegen und wenn sie ihre Ruhe haben will, geht sie rüber ins Schlafzimmer in die Box. Auf dem Weg dorthin stiehlt sie sich noch ein Teil von uns, das sie mit nimmt. Im Moment liegen Dirks Hausschuhe drinnen. 😂

Beim Rausgehen mache ich es so, dass ich immer den selben weg mit ihr gehe. Dann weiß sie genau, wann noch mal welche Wiese kommt. Dann kann ich sicher sein, dass sie vor lauter Schnuffeln nicht ihr Geschäftchen vergessen hat, denn sie weiß, wie viel Wiese sie noch hat bis zu Hause.

Mit dem Essen haben wir jetzt festgestellt, dass es wirklich so ist, dasss sie nachts nochmal muss, wenn sie nach 19/20 Uhr isst.
Ich gebe ihr spätestens um 18.00/18.30 Uhr ihr Futter und dann schläft sie auch durch ohne groß zu müssen. Sie macht gegen 23 Uhr das letzte mal pipi und dann wars das. Morgens steht sie dann gegen 6 Uhr auf und dann muss sie auch beides. Aber ich glaube sie steht nur auf weil sie mich aufstehen sieht. Denn am Wochenende bleibt sie auch bis um 8 in ihrem Körbchen wenn ich nicht aufstehe.
Läuft! Teste einfach mal aus, wie lange es so klappt. Vielleicht musst Du Dich morgens gar nicht so stressen. Laika hat mit 12 Stunden absolut kein Problem, aber sie ist ja auch erwachsen.

Mir geht es ansich schon besser, es ist nur meine tägliche Unsicherheit... Ich frage mich oft, ist ihr das alles zuviel, ist ihr das alles zu wenig. Muss ich mich mehr mit ihr beschäftigen, muss sie öfter raus....woran merkt man dass ihr langweilig ist, woran merkt man dass ihr alles zuviel ist....und und und
Und wenn ich lese, nach jeden fressen, trinken, spielen, nach jedem Schlafen. Dann stell ich mir das so vor, dass das nicht mehr alle 2/3 Stunden sind, sondern minütlich. Denn wenn sie geschlafen hat und ich mit ihr raus gehe, dann isst sie erstmal. Und dann kann ich doch nicht gleich wieder mit ihr raus oder?
Ich glaube ich mach mich einfach viel zu viel verrückt weil ich mir einbilde die Kleine braucht 24 Std. Aufmerksamkeit in allen Bereichen :-(
Ist nicht so, mach Dir keinen Stress. Wenn Du sie den ganzen Tag betüddelst, lernt sie nicht mit Deinem Alltag umzugehen. Mach Dein Ding und nimm sie mit in den Alltag, so wie Du es haben möchtest.

Und leider ist es immernoch so, dass sie in ihrem Korb liegt und schläft und sobald ich mich wegbewege sie hinterherläuft. Das stört mich ansich nicht, mir tut das nur für sie so leid, weil sie dadurch nicht richtig zur Ruhe kommt
Das ist hier zum Teil auch so, also meistens. Sie wird zur Ruhe kommen, wenn sie sie braucht.

Wenn Laika in ihrem Kuscheldonut liegt, lasse ich sie in Ruhe, damit sie weiß, dass sie da in Ruhe liegen kann. Das Selbe gilt für ihre Box. Wenn sie auf ihrer Decke auf dem Sofa liegt, dann kuschele ich sie auch durch, das ist der Kuschelplatz. Gib ihr ein Refugium. Wie heißt sie eigentlich?

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Bella007
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Re: Chi Mädchen 14 Wochen ängstlich

Beitragvon Bella007 » 16. September 2021 09:42

Beitrag von Bella007 » 16. September 2021 09:42

Fruchtfliege hat geschrieben: (Orginal-Beitrag)10. September 2021 18:28
Bella007 hat geschrieben: (Orginal-Beitrag)9. September 2021 12:30 Oh wie lieb dass du nachfragst :-)
Es läuft eigentlich ganz gut. Nur den täglichen geregelten Ablauf müssen wir noch irgendwie hinbekommen.
Was das alleine sein angeht, haben wir noch nicht wirklich richtig angefangen. Wenn jemand hier ist und ich hoch gehe, ist das kein Problem für sie aber wenn wir zwei alleine sind und ich kurz hoch gehe, dann steht sie weiterhin an der Treppe und jault. Ich gehe dann auch erst wieder runter wenn sie ein paar Sekunden aufgehört hat und lauf dann auch einfach an ihr vorbei als wäre es das normalste der Welt.
Das machst Du doch eh super. Du kannst ihr ja mal über das Köpfchen streicheln, wenn Du wieder runter kommst. Begrüßen finde ich ok, solange es nicht überschwänglich wird. Ich sage dann kurz hallo und wuschele ihr die Öhrchen kurz durch, mehr aber nicht.
Manchmal ist es aber mal so dass ich schnell was vom Supermarkt brauche und das meistens wenn niemand von den anderen zuhause ist. Und hier bin ich mir einfach unsicher ob ich es ihr schon zutrauen kann.
Wenn ich mich frage was schlimmstens passieren kann, dann wahrscheinlich nur dass sie reinmacht (aus Angst?).
Das würde ich erst mit ihr trainieren. Geh mal aus dem Haus und warte ein paar Minuten, vielleicht hast Du die Möglichkeit das Handy Deines Mannes als Babyphon zu benutzen. Nach ein paar Minuten und bei einer kleinen Heulpause gehst Du wieder rein. Am nächsten Tag 5 Minuten mehr. Dann am übernächsten Tag schon 15 Minuten. Ich würde das täglich machen.

Und was die Angst betrifft:
Es geht dabei jetzt nicht um eine ganz schreckliche Angst, die ein Kind hätte, wenn man es alleine ließe. Diese Verlustangst wird ihr keinen Schaden zufügen, ganz im Gegenteil. Wenn sie da jetzt durch muss und jedes Mal die Erfahrung macht, dass Du wieder kommst, dann hat sie diese Angst irgendwann nicht mehr. An diese Stelle rückt dann Vertrauen. Es ist also keine Qual für sie, sondern ein befreiender Lernprozess, der sehr positiv ist.

Vielleicht liegt auch der Fehler darin, dass ich morgens denke sie muss bestimmt so dringend, dass ich es nicht schaffe mich erst fertig zu machen um mit ihr auf die wiese zu laufen und lass sie schnell zum Lösen in den Garten. Dann bringen wir meinen Sohn zusammen in die Schule, hier hab ich sie erstmal in der Tasche und auf dem Rückweg lass ich sie laufen. Hier macht sie dann auch immer entweder oder/oder beides.
Sie kann natürlich nicht unterscheiden, wann sie sich im Garten lösen soll und wann nicht. Ich glaube, Du musst Dich entscheiden zwischen „immer gestattet“ und „nie gestattet“.

Ich mache es so, dass Laika in ihrer geschlossenen Box liegt und schläft. Ich stehe dann morgens auf und mache mir erst mal einen Kaffee und ziehe mich an. Nach ein paar Schlückchen vom Kaffee bin ich dann wach genug, um nicht vor die nächste Laterne zu rennen. Also gehe ich dann ins Schlafzimmer und öffne die Box. Dann lege ich ihr das Geschirr an und wir gehen raus.

Die geschlossene Box hat einen Vorteil für sie: sie fühlt sich wohl und sicher dort. Dann kann sie auch in Ruhe schlafen. Der Vorteil für mich ist, dass sie freiwillig nicht in die Box macht. Wenn ich sie früher aus der Box lassen würde, wäre das mit dem Wachwerden für mich schwieriger, weil ich dann sehr zügig mit ihr raus muss.

Sie schläft dort oft auch tagsüber, sie kann sich ja frei bewegen und wenn sie ihre Ruhe haben will, geht sie rüber ins Schlafzimmer in die Box. Auf dem Weg dorthin stiehlt sie sich noch ein Teil von uns, das sie mit nimmt. Im Moment liegen Dirks Hausschuhe drinnen. 😂

Beim Rausgehen mache ich es so, dass ich immer den selben weg mit ihr gehe. Dann weiß sie genau, wann noch mal welche Wiese kommt. Dann kann ich sicher sein, dass sie vor lauter Schnuffeln nicht ihr Geschäftchen vergessen hat, denn sie weiß, wie viel Wiese sie noch hat bis zu Hause.

Mit dem Essen haben wir jetzt festgestellt, dass es wirklich so ist, dasss sie nachts nochmal muss, wenn sie nach 19/20 Uhr isst.
Ich gebe ihr spätestens um 18.00/18.30 Uhr ihr Futter und dann schläft sie auch durch ohne groß zu müssen. Sie macht gegen 23 Uhr das letzte mal pipi und dann wars das. Morgens steht sie dann gegen 6 Uhr auf und dann muss sie auch beides. Aber ich glaube sie steht nur auf weil sie mich aufstehen sieht. Denn am Wochenende bleibt sie auch bis um 8 in ihrem Körbchen wenn ich nicht aufstehe.
Läuft! Teste einfach mal aus, wie lange es so klappt. Vielleicht musst Du Dich morgens gar nicht so stressen. Laika hat mit 12 Stunden absolut kein Problem, aber sie ist ja auch erwachsen.

Mir geht es ansich schon besser, es ist nur meine tägliche Unsicherheit... Ich frage mich oft, ist ihr das alles zuviel, ist ihr das alles zu wenig. Muss ich mich mehr mit ihr beschäftigen, muss sie öfter raus....woran merkt man dass ihr langweilig ist, woran merkt man dass ihr alles zuviel ist....und und und
Und wenn ich lese, nach jeden fressen, trinken, spielen, nach jedem Schlafen. Dann stell ich mir das so vor, dass das nicht mehr alle 2/3 Stunden sind, sondern minütlich. Denn wenn sie geschlafen hat und ich mit ihr raus gehe, dann isst sie erstmal. Und dann kann ich doch nicht gleich wieder mit ihr raus oder?
Ich glaube ich mach mich einfach viel zu viel verrückt weil ich mir einbilde die Kleine braucht 24 Std. Aufmerksamkeit in allen Bereichen :-(
Ist nicht so, mach Dir keinen Stress. Wenn Du sie den ganzen Tag betüddelst, lernt sie nicht mit Deinem Alltag umzugehen. Mach Dein Ding und nimm sie mit in den Alltag, so wie Du es haben möchtest.

Und leider ist es immernoch so, dass sie in ihrem Korb liegt und schläft und sobald ich mich wegbewege sie hinterherläuft. Das stört mich ansich nicht, mir tut das nur für sie so leid, weil sie dadurch nicht richtig zur Ruhe kommt
Das ist hier zum Teil auch so, also meistens. Sie wird zur Ruhe kommen, wenn sie sie braucht.

Wenn Laika in ihrem Kuscheldonut liegt, lasse ich sie in Ruhe, damit sie weiß, dass sie da in Ruhe liegen kann. Das Selbe gilt für ihre Box. Wenn sie auf ihrer Decke auf dem Sofa liegt, dann kuschele ich sie auch durch, das ist der Kuschelplatz. Gib ihr ein Refugium. Wie heißt sie eigentlich?
Tausend Dank für deine Antworten und Tipps :-)
Bei uns schläft sie nachts neben dem Bett in ihrem Korb, also keine verschließbare Box. Das klappt auch sehr gut und sie schläft auch mit ihren 16 Wochen von ca. 23 Uhr das letzte mal Pipi durch. Am Wochenende wenn wir bis 8 Uhr im Bett liegen, schläft sie auch ohne sich zu melden.
Deshalb würde ich es gerne schaffen, dass sie unter der Woche wenn ich um 6 Uhr aufstehe, nicht gleich aufspringt. Mein Mann liegt ja auch noch im Bett und hier frage ich mich...liegt es daran dass sie mir einfach hinterher will oder läuft sie mir hinterher weil sie dringend muss.
Ich würde mir morgens gerne einfach nur mal die Zähne putzen dürfen ohne sie gleich raus zu bringen.
Soll ich sie einfach aufstehen lassen und mir beim fertigmachen zuschauen lassen mit der Gefahr dass sie mir ins Bad macht oder was würdest du vorschlagen?
Wir wollen ja erreichen, dass sie sich uns irgendwie anpasst. Vielleicht ist das aber noch zu früh zu verlangen dass sie sich einen Moment geduldet, ich weiss es nicht.
Zum Alleinebleiben kann ich ein Beispiel von gestern erzählen:
Wir waren mit ihr draußen, sie hat ihr Geschäft gemacht und als wir zu Hause waren, habe ich gedacht ich nutze jetzt mal die Gelegenheit komplett aus dem Haus zu gehen. Ich habe die Kamera angemacht und wir waren insgesamt 5 Minuten komplett auf der anderen Straßenseite.
Sie hat es tatsächlich geschafft ganze 5 Minuten nicht nur zu jaulen, sondern das war eine Art schreien :-(( Solche Töne habe ich noch nie gehört. Ich habe auf mein Handy geschaut und gesehen dass sie schreiend und jaulend zwischen Tür und Terrassentür gerannt ist. Also es war ganz schlimm, nicht nur für sie sondern auch für mich.
Wenn ich tagsüber mal an den Briefkasten gehe, oder den Müll rausbringe, ist das kein Problem aber jetzt Tür zu und komplett weg zu sein, war ihr zuviel.
Jetzt bin ich am Überlegen ob ich ihr so einen Auslauf hole den ich ins Wohnzimmer stelle wenn sie mal kurz alleine bleiben muss. Vielleicht ist im Erdgeschoss der Radius in dem sie sich bewegen kann einfach zu groß für sie wenn sie alleine ist und kommt nicht zur Ruhe oder fühlt sich alleine durch die Raumgröße zu unsicher.

Ich weiß dass man da Geduld haben muss, aber ich bin echt fix und fertig weil ich es nicht schaffe mal 5 Minuten im Bad mein Geschäft zu machen ohne dass sie dabei ist oder jaulend vor der Tür sitzt.

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Re: Chi Mädchen 14 Wochen ängstlich

Beitragvon Bella007 » 16. September 2021 11:07

Beitrag von Bella007 » 16. September 2021 11:07

Und es ist immernoch so dass sie absolut nicht gerne aus der Haustür gehen möchte. Wenn sie morgens gegen 6.30 Uhr auf der Wiese ihr Geschäft macht dann muss ich sie gegen 11 Uhr "zwingen" rauszugehen. Bedeutet ich trage sie meistens vom Haus auf die entsprechende Wiese wo wir dann zurücklaufen. Aber freiwillig raus kommen und spazieren zu gehen mag sie überhaupt nicht. Sie möchte danach auch gleich wieder nach Hause laufen. Da frag ich mich auch ob das gut so ist. Ich denke immer es ist so wichtig für die Hunde rauszugehen und zu laufen aber sie mag das überhaupt nicht.
So habe ich das Gefühl sie ist überhaupt nicht ausgelastet oder ihr ist langweilig.

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Re: Chi Mädchen 14 Wochen ängstlich

Beitragvon Fruchtfliege » 24. September 2021 01:01

Beitrag von Fruchtfliege » 24. September 2021 01:01

Hallo Bella,

ich glaube, dass Deine Sorge, etwas falsch zu machen, viel zu groß ist. Du setzt Dich selbst sehr unter Druck und ich glaube, dass es dann noch schwerer wird. Das belastet ja auch, wenn man innerlich so arg unter Strom steht.

Ich möchte mal behaupten, dass Du keinen ernsten Schaden anrichten kannst, solange Du mit Liebe und Fürsorge (artgerecht, nicht vermenschlichend) mit ihr umgehst. Erziehungsfehler sind verzeihlich, Du machst sie dadurch nicht zu einer tottraurigen und verhaltensgestörten Hündin.

Das mit dem Rumrennen in der ganzen Ebene von einer Tür zur anderen ist sicher sehr heftig. Schwer, solche Dinge zu ertragen. Wie lange ist die Kleine jetzt bei Euch?

Bei Laika ist es jetzt so, dass sie hier echt ankommt. Dadurch verändern sich auch Verhaltensweisen bei ihr zum Positiven. Seit gerade heute ist sie echt richtig wuselig und quirlig, wie man sich einen Chi vorstellt.

Mit dem Alleinelassen muss sie die Erfahrung machen, dass es ok ist und dass Du wieder nach Hause kommst. Wenn Sie nie alleine gelassen wird, weil Du es nicht erträgst, dass sie so schreit, dann kann sie diese positive Erfahrung nicht machen. Dann hat sie keine Chance das zu lernen. Wie wäre es, wenn Du nur die Kamera anmachst, ohne Ton? Dann kannst Du auch sehen, wenn sie sich beruhigt, und zum Beispiel mal einen Moment stehen bleibt und nicht dauerhaft rennt.

Das mit dem Auslauf finde ich eher schwierig, denn dann bist nicht nur Du weg, sondern dazu noch Ihre Freiheit. Solange ihre Umgebung sicher genug ist, das sie sich nicht selbst schaden kann, ist das sicher alles ok mit der Raumgröße. Gibt es Kabel, die sie knabbern könnte? Gibt es Ebenen, von denen sie fallen kann?

Wenn Du Dich morgens fertig machst, spricht etwas dagegen, dass sie mit ins Bad kommt? Laika kommt auch mit, wenn ich aufs Klo gehe, aber mittlerweile kommt sie dann nur gucken und holt sich einen Streilcheling ab und geht danach wieder. Manchmal legt sie sich dann auch einfach auf den Duschvorleger und guckt mich nicht an, sondern putzt sich ihre Pfötchen.

Es ist sicherlich eine Mischung aus "Die Kleine will in Deiner Nähe sein, weil sie Dich liebt und sie hat Angst, dass Du weggehst". Lass sie doch einfach mitkommen, wenn es für Dich ok ist.

Ich würde mich dann unter der Woche auch erst mal in Ruhe fertig machen, ich glaube nicht, dass sie Dir ins Bad macht, oder wie ist es mit der Stubenreinheit? Wenn sie das noch nicht kann, ist das was Anderes, aber auch dann ist es vielleicht einen Versuch wert. Es ist ja nicht schlimm, wenn das passiert, oder?

Es ist in vielen Dingen ein Ausprobieren und Kennenlernen auf beiden Seiten. Laika hatte letztes Wochenende richtig krassen Durchfall, weil sie das (stinkende) Nassfutter nicht vertragen hat. Da hat sie mir das Schlafzimmer vollgemacht und gekotzt hat sie auch. Sie hatte am Abend vorher nicht gefressen und dadurch war ihr Magen leer und übersäuert. Daran kannst Du auch erkennen, ob die Zeit von 19 Uhr Futter bis morgens um 7 Uhr oder so zu lang ist. Wenn Sie gelben Schaum erbricht, dann war die Pause garantiert zu lang.

Gegen den Durchfall habe ich ihr Schonkost selbst gekocht. Das war ganz easy. Milchreis (mit Wasser gekocht ohne Milch), Möhren und Putenbrust Filet in einen Topf getan und 35 Minuten gekocht und danach ganz klein gemacht. Hat Wunder gewirkt. Ich koche jetzt nur noch selbst für sie, dann lebt sie gesund und ich brauche mich vor dem widerlichen Geruch des Nassfutters nicht mehr zu ekeln.

Wie wäre es denn, wenn Ihr für sie eine Box zum Schlafen anschafft? Ich habe eine sehr große hier zu Hause und eine kleinere am Wohnwagen. Funktioniert super. Dann könntest Du Dich in Zukunft auf jeden Fall erst mal in Ruhe fertig machen und wach werden, ebenfalls in Ruhe. Das geht allerdings vermutlich erst, wenn sie es gewohnt ist, da drinnen zu schlafen. Laika hat sich bei dem Durchfall selbst den Reißverschluss geöffnet, um nicht in ihr Bett machen zu müssen. Das fand ich richtig gut. Ü

Was würde denn passieren, wenn Du sie nicht zur Wiese trägst? Das Laufen an der Leine muss ja auch erst mal beigebracht werden ich würde sie nicht tragen.

Mach Dir nicht zu viel Stress und sei nicht zu überfürsorglich. Das ist für Dich viel zu anstrengend und sie lernt dann Deine Überfürsorge als Deinen Alltag. Das ist zwar nicht schlimm für sie, aber für Dich, denn Du möchtest ja nicht die nächsten 15-20 Jahre Deinen Hund durch das Leben tragen.

Bitte berichte weiter, ich bin sehr gespannt.

Wir haben jetzt am Wohnwagen einen Zaun gebaut, damit Laika dort keine Leine mehr braucht, und schwupps, nun mag sie auch diesen Ort.

Alles Liebe Dir und erzähl gerne weiter, wie es jetzt so läuft. Ich glaube, wir können einen schönen Austausch haben.

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Beitragvon Bella007 » 29. September 2021 08:48

Beitrag von Bella007 » 29. September 2021 08:48

Fruchtfliege hat geschrieben: (Orginal-Beitrag)24. September 2021 01:01 Hallo Bella,

ich glaube, dass Deine Sorge, etwas falsch zu machen, viel zu groß ist. Du setzt Dich selbst sehr unter Druck und ich glaube, dass es dann noch schwerer wird. Das belastet ja auch, wenn man innerlich so arg unter Strom steht.

Ich möchte mal behaupten, dass Du keinen ernsten Schaden anrichten kannst, solange Du mit Liebe und Fürsorge (artgerecht, nicht vermenschlichend) mit ihr umgehst. Erziehungsfehler sind verzeihlich, Du machst sie dadurch nicht zu einer tottraurigen und verhaltensgestörten Hündin.

Das mit dem Rumrennen in der ganzen Ebene von einer Tür zur anderen ist sicher sehr heftig. Schwer, solche Dinge zu ertragen. Wie lange ist die Kleine jetzt bei Euch?

Bei Laika ist es jetzt so, dass sie hier echt ankommt. Dadurch verändern sich auch Verhaltensweisen bei ihr zum Positiven. Seit gerade heute ist sie echt richtig wuselig und quirlig, wie man sich einen Chi vorstellt.

Mit dem Alleinelassen muss sie die Erfahrung machen, dass es ok ist und dass Du wieder nach Hause kommst. Wenn Sie nie alleine gelassen wird, weil Du es nicht erträgst, dass sie so schreit, dann kann sie diese positive Erfahrung nicht machen. Dann hat sie keine Chance das zu lernen. Wie wäre es, wenn Du nur die Kamera anmachst, ohne Ton? Dann kannst Du auch sehen, wenn sie sich beruhigt, und zum Beispiel mal einen Moment stehen bleibt und nicht dauerhaft rennt.

Das mit dem Auslauf finde ich eher schwierig, denn dann bist nicht nur Du weg, sondern dazu noch Ihre Freiheit. Solange ihre Umgebung sicher genug ist, das sie sich nicht selbst schaden kann, ist das sicher alles ok mit der Raumgröße. Gibt es Kabel, die sie knabbern könnte? Gibt es Ebenen, von denen sie fallen kann?

Wenn Du Dich morgens fertig machst, spricht etwas dagegen, dass sie mit ins Bad kommt? Laika kommt auch mit, wenn ich aufs Klo gehe, aber mittlerweile kommt sie dann nur gucken und holt sich einen Streilcheling ab und geht danach wieder. Manchmal legt sie sich dann auch einfach auf den Duschvorleger und guckt mich nicht an, sondern putzt sich ihre Pfötchen.

Es ist sicherlich eine Mischung aus "Die Kleine will in Deiner Nähe sein, weil sie Dich liebt und sie hat Angst, dass Du weggehst". Lass sie doch einfach mitkommen, wenn es für Dich ok ist.

Ich würde mich dann unter der Woche auch erst mal in Ruhe fertig machen, ich glaube nicht, dass sie Dir ins Bad macht, oder wie ist es mit der Stubenreinheit? Wenn sie das noch nicht kann, ist das was Anderes, aber auch dann ist es vielleicht einen Versuch wert. Es ist ja nicht schlimm, wenn das passiert, oder?

Es ist in vielen Dingen ein Ausprobieren und Kennenlernen auf beiden Seiten. Laika hatte letztes Wochenende richtig krassen Durchfall, weil sie das (stinkende) Nassfutter nicht vertragen hat. Da hat sie mir das Schlafzimmer vollgemacht und gekotzt hat sie auch. Sie hatte am Abend vorher nicht gefressen und dadurch war ihr Magen leer und übersäuert. Daran kannst Du auch erkennen, ob die Zeit von 19 Uhr Futter bis morgens um 7 Uhr oder so zu lang ist. Wenn Sie gelben Schaum erbricht, dann war die Pause garantiert zu lang.

Gegen den Durchfall habe ich ihr Schonkost selbst gekocht. Das war ganz easy. Milchreis (mit Wasser gekocht ohne Milch), Möhren und Putenbrust Filet in einen Topf getan und 35 Minuten gekocht und danach ganz klein gemacht. Hat Wunder gewirkt. Ich koche jetzt nur noch selbst für sie, dann lebt sie gesund und ich brauche mich vor dem widerlichen Geruch des Nassfutters nicht mehr zu ekeln.

Wie wäre es denn, wenn Ihr für sie eine Box zum Schlafen anschafft? Ich habe eine sehr große hier zu Hause und eine kleinere am Wohnwagen. Funktioniert super. Dann könntest Du Dich in Zukunft auf jeden Fall erst mal in Ruhe fertig machen und wach werden, ebenfalls in Ruhe. Das geht allerdings vermutlich erst, wenn sie es gewohnt ist, da drinnen zu schlafen. Laika hat sich bei dem Durchfall selbst den Reißverschluss geöffnet, um nicht in ihr Bett machen zu müssen. Das fand ich richtig gut. Ü

Was würde denn passieren, wenn Du sie nicht zur Wiese trägst? Das Laufen an der Leine muss ja auch erst mal beigebracht werden ich würde sie nicht tragen.

Mach Dir nicht zu viel Stress und sei nicht zu überfürsorglich. Das ist für Dich viel zu anstrengend und sie lernt dann Deine Überfürsorge als Deinen Alltag. Das ist zwar nicht schlimm für sie, aber für Dich, denn Du möchtest ja nicht die nächsten 15-20 Jahre Deinen Hund durch das Leben tragen.

Bitte berichte weiter, ich bin sehr gespannt.

Wir haben jetzt am Wohnwagen einen Zaun gebaut, damit Laika dort keine Leine mehr braucht, und schwupps, nun mag sie auch diesen Ort.

Alles Liebe Dir und erzähl gerne weiter, wie es jetzt so läuft. Ich glaube, wir können einen schönen Austausch haben.
Hallo :-)
Wir haben die kleine geholt als sie 11 Wochen alt war. Sie ist nun 17 Wochen jung.
Gestern hatten wir ein "Erfolgserlebnis". Wir sind aus der Haustür und haben sie ca. 7 Minuten komplett alleine gelassen. Wir hatten die Kamera an aber diesmal ohne Ton. Mir war erstmal wichtig zu sehen wie sie sich verhält. Und es war einfach schön zu sehen, dass sie diesmal nicht wie wild hin und her rennt. Sie hat sich einfach auf die Fußmatte hinter die Haustür gesetzt und dann hat sie sich dort sogar hingelegt.
Ich weiß nicht ob ein Jaulen dabei war aber es war schon mal ein Fortschritt zu sehen, dass sie dort einfach gewartet hat.
Und du hast vollkommen Recht....ich mach mich viel zu viel verrückt.
Dadurch dass sie ja noch so klein und jung ist, und man soviel gesagt bekommt, ist es echt schwierig da gelassen zu bleiben. Wir haben 30 Meter von unserem Haus einen ganz kleinen Park der ca. 100 Meter breit und lang ist. Dort lass ich sie auch ohne Leine laufen und schnüffeln und ihr Geschäft machen. Und es klappt wirklich super. Sie läuft auch super hinterher wenn ich weitergehe. Aber hier fangen meine Zweifel schon an. Ist ihr das vielleicht zu langweilig? Ist ihr das zuviel? Sollte ich viel mehr mit ihr laufen ?
Ich merke ja schon wenn wir dort sind, und andere Hunde oder Menschen vorbeigehen, wieviel Zeit sie braucht um die Eindrücke zu verarbeiten. Das sehe ich daran, dass sie sich erstmal setzt und schaut und schaut und schaut....Die Zeit lasse ich ihr dann auch.
Wir gehen ca. 6.30 zum lösen, danach schläft sie meistens wieder. Gegen 10.30 gehe ich nochmal mit ihr raus, ca. 15-20 Minuten. Dann gegen 13.00 Uhr auch nochmal 15 Minuten. Gegen 16.00/16.30 auch nochmal und um 19.00 Uhr. Sie schläft meistens gegen 21 Uhr, aber bevor wir schlafen gehen, bringen wir sie auch nochmal zum Lösen raus und dann schläft sie durch.
Ist das zu wenig, ist das zuviel? Braucht sie in dem Alter viel mehr Abwechslung?
Zuhause übe ich ab und an was mit ihr...sie hat sehr schnell SItz und Platz gelernt und wenn ich nur nach ihr pfeife kommt sie auch angerannt :-) Sie ist echt eine so süße Kleine. Ich bin alleine das Problem, dass ich so Angst davor habe, ihr nicht gerecht zu werden. Ich habe ja auch meinen Alltag mit Haushalt, Kochen, Kinder usw. Natürlich weiss ich dass man Hunde keine 24 Stunden bespaßen muss aber hier für mein Gefühl das richtige Maß zu finden, fällt mir unheimlich schwer.
Wie sieht denn euer Alltag aus?

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Re: Chi Mädchen 14 Wochen ängstlich

Beitragvon Fruchtfliege » 29. September 2021 21:57

Beitrag von Fruchtfliege » 29. September 2021 21:57

Huhu Bella,

also für mich klingt das wirklich gut, was Du schreibst. Wenn sie schon Sitz, Platz und den Rückruf beherrscht, dann ist das doch schon viel. Meiner Meinung nach auch ein Zeichen dafür, dass es ihr gut geht.

Unser Alltag ist etwas ruhiger. Ich gehe, wenn ich morgens aufgestanden bin eine Runde. Es ist immer die selbe Runde, damit sie weiß, wie viele Gelegenheiten sie noch hat. Ich habe immer Bedenken, dass sie noch 3 mal pullern müsste, aber es ist nicht so.

Wenn wir nach Hause kommen, futtert sie ihre erste Ration. Zur Verdauung ist ein Spielchen mit ihtem "Zausel" dran. Das ist so ein Schlappohr-Gesicht. Den werfen wir uns die bringt ihn zurück.

Danach ist schlafen und kuscheln angesagt. Sie wünscht sich sehr viele Streicheleinheiten, die bekommt sie auch. Wenn Dirk von der Arbeit kommt, ist erst noch mal Spielen angesagt. Danach gehen wir zusammen noch mal die Runde.

Dann kommt es drauf an, was wir vor haben. Kurz einkaufen oder Ähnliches machen wir alleine. Dann bleibt sie zu Hause und jault auch nicht mehr. Sie bleibt einen Moment im Flur, danach legt sie sich in ihren Kuscheldonut. Wir haben entweder eine Kamera laufen, oder eine Tonübertragung.

Bei allen anderen Unternehmungen nehmen wir sie mit. Sie hat im Auto auf dem Rücksitz ihre Decke. Da liegt sie dann und schläft. Sie hat einen Sicherheitsgurt an ihrem Geschirr, deshalb muss sie nicht in die Box.

Wenn ich einmal in der Woche ins Büro fahre, ist sie 3,5 Stunden alleine und es ist absolut kein Problem.

Am Abend gibt es dann die 2. Futtereinheit und noch mal den Zausel. Ab dann ist Kuschelzeit. Ich kraule sie am Abend immer, sie liegt dann bei mir auf dem Sofa und schläft oder genießt einfach. Wenn sie geschlafen hat, riecht sie immer nach Popcorn. Das ist echt total niedlich.

Dann kommt noch die Spätrunde. Danach noch mal kuscheln und dann ins Bett. Sie schläft dann auch durch. Wenn ich aufstehe, kann ich mir erst mal einen Kaffee machen und ins Bad gehen. Danach wecke ich sie zur Morgenrunde...

Also ich denke, sie würde es Dir mitteilen, wenn etwas zu viel oder zu wenig wäre. Wie ich es herauslese, beobachtest Du sie ja auch genau. Du würdest es merken, wenn es ihr an etwas fehlt oder sie unzufrieden ist.

Bei dem, was man so alles gesagt bekommt oder liest, ist das so eine Sache... Ich habe neulich gelesen, dass ein Chi, der ausschließlich TroFu bekommt, mindestens 900ml Wasser trinken müsste, um nicht nierenkrank zu werden, beim Nassfutter würde das entfallen. Ja genau. Ich möchte sehen, wie man in 180g Nassfutter 900ml Wasser kompensiert.
:vogel:

Auch diese ganze Panikmache finde ich völlig unangebracht. Unsere Chis fallen nicht tot um, wenn sie TroFu bekommen und nicht im Bett schlafen dürfen...

Bei mir hat sich das selbst gekochte Futter übrigens etabliert. Heute habe ich eine Rindfleischsuppe gekocht und habe vor dem Würzen das gekochte Fleisch rausgeholt und ihr etwas für heute und morgen an die Seite gelegt. Als sie zu mir kam, hieß es, dass sie kein Rindfleisch isst. Also auch nicht vom hochwertigen NaFu. Jaja, schon klar... Sie liebt es, wenn es selbst gekocht ist. Da stelle ich mir schon die Frage, was denn da in dem hoooochwertigen Futter ist, was sie nicht mag. Am Rindfleisch kann es nicht liegen...!

Wie heißt denn die Kleine?

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Re: Chi Mädchen 14 Wochen ängstlich

Beitragvon Fruchtfliege » 29. September 2021 22:02

Beitrag von Fruchtfliege » 29. September 2021 22:02

Bella007 hat geschrieben: (Orginal-Beitrag)16. September 2021 11:07 Und es ist immernoch so dass sie absolut nicht gerne aus der Haustür gehen möchte. Wenn sie morgens gegen 6.30 Uhr auf der Wiese ihr Geschäft macht dann muss ich sie gegen 11 Uhr "zwingen" rauszugehen. Bedeutet ich trage sie meistens vom Haus auf die entsprechende Wiese wo wir dann zurücklaufen. Aber freiwillig raus kommen und spazieren zu gehen mag sie überhaupt nicht. Sie möchte danach auch gleich wieder nach Hause laufen. Da frag ich mich auch ob das gut so ist. Ich denke immer es ist so wichtig für die Hunde rauszugehen und zu laufen aber sie mag das überhaupt nicht.
So habe ich das Gefühl sie ist überhaupt nicht ausgelastet oder ihr ist langweilig.
Was würde denn passieren, wenn Du erst später mit ihr gehst, also statt 11 Uhr einfach mal warten. Ich weiß nicht, wie lange ein 17 Wochen alter Chi das Geschäftchen halten kann. Wie ist es mit der Stubenreinheit? Würde sie sich bemerkbar machen, wenn sie muss?

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Re: Chi Mädchen 14 Wochen ängstlich

Beitragvon Bella007 » 30. September 2021 09:42

Beitrag von Bella007 » 30. September 2021 09:42

Fruchtfliege hat geschrieben: (Orginal-Beitrag)29. September 2021 21:57 Huhu Bella,

also für mich klingt das wirklich gut, was Du schreibst. Wenn sie schon Sitz, Platz und den Rückruf beherrscht, dann ist das doch schon viel. Meiner Meinung nach auch ein Zeichen dafür, dass es ihr gut geht.

Unser Alltag ist etwas ruhiger. Ich gehe, wenn ich morgens aufgestanden bin eine Runde. Es ist immer die selbe Runde, damit sie weiß, wie viele Gelegenheiten sie noch hat. Ich habe immer Bedenken, dass sie noch 3 mal pullern müsste, aber es ist nicht so.

Wenn wir nach Hause kommen, futtert sie ihre erste Ration. Zur Verdauung ist ein Spielchen mit ihtem "Zausel" dran. Das ist so ein Schlappohr-Gesicht. Den werfen wir uns die bringt ihn zurück.

Danach ist schlafen und kuscheln angesagt. Sie wünscht sich sehr viele Streicheleinheiten, die bekommt sie auch. Wenn Dirk von der Arbeit kommt, ist erst noch mal Spielen angesagt. Danach gehen wir zusammen noch mal die Runde.

Dann kommt es drauf an, was wir vor haben. Kurz einkaufen oder Ähnliches machen wir alleine. Dann bleibt sie zu Hause und jault auch nicht mehr. Sie bleibt einen Moment im Flur, danach legt sie sich in ihren Kuscheldonut. Wir haben entweder eine Kamera laufen, oder eine Tonübertragung.

Bei allen anderen Unternehmungen nehmen wir sie mit. Sie hat im Auto auf dem Rücksitz ihre Decke. Da liegt sie dann und schläft. Sie hat einen Sicherheitsgurt an ihrem Geschirr, deshalb muss sie nicht in die Box.

Wenn ich einmal in der Woche ins Büro fahre, ist sie 3,5 Stunden alleine und es ist absolut kein Problem.

Am Abend gibt es dann die 2. Futtereinheit und noch mal den Zausel. Ab dann ist Kuschelzeit. Ich kraule sie am Abend immer, sie liegt dann bei mir auf dem Sofa und schläft oder genießt einfach. Wenn sie geschlafen hat, riecht sie immer nach Popcorn. Das ist echt total niedlich.

Dann kommt noch die Spätrunde. Danach noch mal kuscheln und dann ins Bett. Sie schläft dann auch durch. Wenn ich aufstehe, kann ich mir erst mal einen Kaffee machen und ins Bad gehen. Danach wecke ich sie zur Morgenrunde...

Also ich denke, sie würde es Dir mitteilen, wenn etwas zu viel oder zu wenig wäre. Wie ich es herauslese, beobachtest Du sie ja auch genau. Du würdest es merken, wenn es ihr an etwas fehlt oder sie unzufrieden ist.

Bei dem, was man so alles gesagt bekommt oder liest, ist das so eine Sache... Ich habe neulich gelesen, dass ein Chi, der ausschließlich TroFu bekommt, mindestens 900ml Wasser trinken müsste, um nicht nierenkrank zu werden, beim Nassfutter würde das entfallen. Ja genau. Ich möchte sehen, wie man in 180g Nassfutter 900ml Wasser kompensiert.
:vogel:

Auch diese ganze Panikmache finde ich völlig unangebracht. Unsere Chis fallen nicht tot um, wenn sie TroFu bekommen und nicht im Bett schlafen dürfen...

Bei mir hat sich das selbst gekochte Futter übrigens etabliert. Heute habe ich eine Rindfleischsuppe gekocht und habe vor dem Würzen das gekochte Fleisch rausgeholt und ihr etwas für heute und morgen an die Seite gelegt. Als sie zu mir kam, hieß es, dass sie kein Rindfleisch isst. Also auch nicht vom hochwertigen NaFu. Jaja, schon klar... Sie liebt es, wenn es selbst gekocht ist. Da stelle ich mir schon die Frage, was denn da in dem hoooochwertigen Futter ist, was sie nicht mag. Am Rindfleisch kann es nicht liegen...!

Wie heißt denn die Kleine?
Hallo :-)
Die Kleine heißt "BLU" :-)
Ich danke dir für deine lieben Worte.
Ich habe ihr auch schon selbst gekocht und was soll ich sagen? Sie liebt es. Ich habe ihr Hühnchen mit Karotten oder Zuccini und bisschen Reis gemacht und hab noch ein wenig Sonnenblumenöl rein. Den Rest hab ich als Vorrat eingefroren, so dass ich sie ab und an damit verwöhnen kann.
Gibt du ihr ausschließlich selbstgekochtes über den Tag? Blu liebt das nämlich auch, und gestern hat sie eine ganze Schüssel weggeputzt, hier müsste ich mich aber schlau machen wieviel ich ihr dann in Verbindung mit Trockenfutter geben kann oder wenn sie am Tag nur selbstgekochtes bekommt, wieviel ich hiervon geben kann.

Zur Stubenreinheit: Ich bin so hinterher, dass es nie vorgekommen ist, dass sie ins Haus macht. Wenn man mich fragt ob sie das anzeigt, kann ich nur beobachten, wie sie zur Terrassentür läuft. Aber der Garten ist für sie tabu zum Lösen. Das haben wir nur die ersten 2 Wochen gemacht aber jetzt gehen wir regelmäßig mit ihr nach draußen.
Wir hatten ihr die ersten Tage eine große Schale gebaut mit echtem Rollrasen. Das stand auf der Terrasse überdacht. Sie war noch so klein und wir wollten erstmal dass sie hier ankommt. Wir dachten, wir bringen ihr erstmal gleich bei, dass man nur draußen sein Geschäft macht und das hat sie von Anfang an echt super gemacht. Nach 2 Wochen haben wir diese Schale aber entfernt.
Sie darf sich generell bei schönem Wetter im Garten aufhalten, aber wir wollten erreichen dass sie den Garten nicht mehr als Löseplatz sieht. Einmal haben wir es nicht gesehen dass sie da steht, wir sitzen ja nicht den ganzen Tag im Wohnzimmer und beobachten sie. Da hat sie unter dem Esszimmertisch "groß" gemacht. Tja, das war dann unser Fehler.
Ja und deshalb läuft sie meistens zur Terrassentür und und hofft dass jemand aufmacht :-) Dann rufen wir sie in Richtung Haustür um rauszugehen. Manchmal kommt sie angerannt wenns ganz dringend wahrscheinlich ist und manchmal bockt sie rum und läuft weg, vor allem wenn sie das Geschirr sieht. Wenn sie aber dann mal draußen ist, läuft das echt super. Aber dieses tägliche fast anbetteln aus der Haustür zu kommen ist echt anstrengend. Ich lege ihr schon oft auf ihr Geschirr ein Leckerli damit sie merkt dass es raus geht und nicht schlimm ist. Hier glaube ich auch, dass sie das mittlerweile sogar verlangt dass ein Leckerli da steht ansonsten kommt die Dame nicht an die Tür. Ich hoffe ja dass irgendwann der Tag kommt dass sie von sich aus glücklich an die Tür läuft um rauszugehen.
Heute morgen war sie um 6.30 Uhr draußen und hat beides gemacht, dann hat sie gefrühstückt und jetzt haben wir 9.30 und sie schläft immernoch. In der Regel gehe ich dann mit ihr um 10.30/11 Uhr wieder raus. Aber auch hier muss ich schauen wie sie sich verhält und ob sie zur Terrassentür läuft.
Und ich bin mal gespannt wann ich sie wecken müsste um rauszugehen, denn es ist immernoch so, dass sie aufspringt und mir hinterherläuft sobald ich aus dem Bett steige. Hier habe ich mir jetzt auch vorgenommen einfach ins Bad zu gehen und sie mir nachlaufen zu lassen. Mal sehen, ob sie dann warten kann bis ich mich wenigstens gewaschen habe oder direkt ins Bad pullert :-) Denn wie gesagt, wenn ich am Wochenende bis 8 im Bett liege, tut sie das auch. Von daher glaube ich dass es garnicht soooo dringend sein kann.

Ihr geht insgesamt 3x mit ihr raus? Darf ich fragen wie alt deine kleine ist und wie lange ihr mit ihr rausgeht?

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Re: Chi Mädchen 14 Wochen ängstlich

Beitragvon KatieGun » 1. Oktober 2021 07:50

Beitrag von KatieGun » 1. Oktober 2021 07:50

Hallo Bella,
ein 17 Wo alter Welpe ist erst ca 4 Monate alt u fängt jetzt langsam an die Blase zu kontrollieren aber das sehr langsam. In der früh nach dem Aufstehen sollten u müssen die Kleinen gleich raus egal ob du um 5 Uhr oder 8 Uhr aufstehst. Das spielt hier keine Rolle. Und esxsollte egal sein ob der Hund hier paar Wochen alt ist oder 5 Jahre. Missgeschicke können auch mit 6 Monaten noch passieren :pfeifen:
Was Gassi gehen anbelangt sagt man so 5 min pro Lebensmonat können sie aktiv laufen, damit die Gelenke, Knochen etc geschont werden. Der Rest sollte in dem Alter noch viel mit entdecken der Umwelt zu tun haben immerhin sind sie noch Babys.

Jeder findet seinen eigenen Weg mit den Welpis sie groß zu ziehen. Mach dich nur nicht verrückt diesbezüglich! Lg

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Re: Chi Mädchen 14 Wochen ängstlich

Beitragvon Fruchtfliege » 2. Oktober 2021 19:42

Beitrag von Fruchtfliege » 2. Oktober 2021 19:42

Bella007 hat geschrieben: (Orginal-Beitrag)30. September 2021 09:42 Ihr geht insgesamt 3x mit ihr raus? Darf ich fragen wie alt deine kleine ist und wie lange ihr mit ihr rausgeht?
Ja, mindestens. Also unter der Woche gehen wir 3 mal raus. Wenn wir irgendwo hin fahren, nehmen wir sie mit, außer zum Einkaufen. Das kommt dann zu den 3 mal dazu.

Am Wochenende hat sie Auslauf am Campingplatz, solange und soviel, wie sie will. Aber auch da gehen wir 3 mal mit ihr außerhalb des Grundstücks eine Runde über den Platz.

Sehr lang sind unsere Runden nicht (Viertelstunde?) und mir scheint es so zu sein, dass wir eine gute Länge gefunden haben, denn wenn wir das letzte Viertel erreichen, rennt sie ganz schnell und zielstrebig nach Hause. Wenn ich dann aber nach 2 Stunden noch mal Leine und Geschirr in die Hand nehme, kommt sie freudig angerannt und geht gerne wieder mit raus. Aber auch dann wieder das Selbe am Ende der Runde, schnell nach Hause rennen.

Ich glaube, sie mag keine weiten Runden, sondern lieber kurze, aber dafür mehrere.

Ach ja, sie ist 4 Jahre alt.

Schönes Wochenende!
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