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Hund frisst schlecht

Rund um den Freßnapf und "Wehwehchen" - ersetzt NICHT den Tierarzt!
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Hund frisst schlecht

Beitragvon Adi » 3. Januar 2026 13:57

Beitrag von Adi » 3. Januar 2026 13:57

Hallo Ihr,

habe mich hier für eine Freundin, ohne Internet, angemeldet, weil sie sich um ihren 5jährigen Rhüden sorgt.
Der lebte, bis vor kurzem, mit einem älteren seiner Rasse zusammen, der aber kürzlich verstorben ist.
Seit dem frisst der verbliebene schlecht.
Meine Freundin glaubt, es liegt daran, weil diese Rasse nicht allein gehalten werden soll.
Sie ist aber selbst nicht mehr jung, und muß demnächst a.d. Hüfte operiert werden.
Und die Versorgung ihrer Tiere gestaltet sich dann auch schon mal schwierig, bzw., sie weiß
noch nicht genau, wie das werden soll.
So lange, bis das nicht erledigt ist, will sie keinen Kollegen besorgen.
Ich kenne mich mit diesen Hunden nicht aus, weiß nur, dass die beiden, als der andere noch
lebte, sehr aneinander hingen, und sich immerzu abschlabberten, was ich von meinen
früheren "normalen" Hunden nicht kannte.

Es wäre schön, wenn hier jemand erfahrenes, uns weiter helfen könnte!

Eins noch: eine Bekannte, meiner Freundin, hatte die Hunde immer mit Leckerlis von "Vitakraft" verwöhnen
wollen, und das auch gemacht, und das könnte für Chihuahuas gefährlich werden, glaubt meine Freundin...??

Erstmal vielen Dank, fürs Lesen,
Ruth
 

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Re: Hund frisst schlecht

Beitragvon Kaydance » 3. Januar 2026 21:47

Beitrag von Kaydance » 3. Januar 2026 21:47

Hallo ist schonmal total toll das du dir Gedanken darüber machst wegen dem Hund.Tiere trauern auch , da brauch man Geduld. Es wäre schön wenn sich deine Freundin oder du jetzt mehr um den Hund kümmert das er merkt das er nicht so alleine ist.Ein Chihuahua kann auch alleine auskommen vorausgesetzt der Besitzer vernachlässigt ihn nicht.
 

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Re: Hund frisst schlecht

Beitragvon Kaydance » 3. Januar 2026 21:50

Beitrag von Kaydance » 3. Januar 2026 21:50

Na nur von Leckerlis kann der Hund nicht leben , die Vitakraft Stangen sollten nicht jeden Tag gegeben werden und wenn dann nur eine pro Tag, weil sie sehr salzhaltig sind, der Hund brauch immer genug Trinken wenn er solche Stange gegessen hat.
 

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Thema eröffnet:
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Re: Hund frisst schlecht

Beitragvon Adi » 4. Januar 2026 11:15

Beitrag von Adi » 4. Januar 2026 11:15

Moin, Moin,

und danke!

Meine Freundin hatte ihre Chihuahuas immer von einer Züchterin, und da nur ausgediente Zuchttiere, von ihr übernommen.
Nur der letzte, jetzt beschriebene, war nicht so einer, sondern auch für den damals verwitweten, und kürzlich verstorbenen,
weil da die Züchterin keinen passenden hatte.

Meine Freundin beschreibt auch, dass der Junge zu nichts mehr Lust hat, weder Spielen, noch spazieren gehen.
Aber, am meisten fällt ihr diese Futterverweigerung auf. Erst, wenn er richtig Hunger hat, dann frisst er. Vorher, mit
dem Kollegen, wurde alles sofort aufgegessen- Oder, war das dann nur Futterneid?

Das mit den Leckerchen hat meine Freundin von der Züchterin, die ihr sagte, dieses Zeug würde den Magen verkleben...!?
Und süchtig machen, was scheinbar stimmt..

Was soll sie nun tun, damit er wieder zuversichtlicher wird? Im Rahmen ihrer gesundheitlichen Möglichkeiten?

LG,Ruth
 

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Re: Hund frisst schlecht

Beitragvon Kaydance » 6. Januar 2026 11:54

Beitrag von Kaydance » 6. Januar 2026 11:54

Für ihn da sein , mal was schönes kochen Pute, Fisch, Huhn , vielleicht bekommt er dann Appetit. Sollte es ihm länger schlecht gehen dann sollte sie eventuell einen Tierarzt zu Rate ziehen.
 

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Re: Hund frisst schlecht

Beitragvon HunsrückChis » 7. Januar 2026 20:37

Beitrag von HunsrückChis » 7. Januar 2026 20:37

Hallo Ruth, ja Chihuahuas sind nicht nur sehr menschenbezogen sondern lieben fellnasige Gesellschaft auch gerne auf Augenhöhe. Das trauern um den fellnasigen Lebensgefährten ist normal, Farina hat Recht, jetzt braucht er viel Nähe, Beschäftigung und Ablenkung....idealerweise wieder Gesellschaft eines Chis. Letzteres ist natürlich keine Option wenn deine Freundin niemanden hat der ihre Chis vorübergehend bei sich aufnimmt und liebevoll versorgt solange sie im Krankenhaus ist, dann besser rechtzeitig einen guten Platz für den Kleinen suchen solange Zeit ist. Die Tierheime und Zeitungen sind voll von angebotenen oft älteren Hunden deren Besitzer sich leider nicht rechtzeitig und verantwortungsvoll für ihre Unterbringung gesorgt haben wenn sie sich nicht mehr kümmern können. Man trägt nicht nur Verantwortung für sich sondern eben auch für seinen Hund....sollte sie keine Freunde haben die ihren Hund bei sich aufnehmen bis sie sich kümmern kann wäre die Aufnahme eines weiteren Hundes unverantwortlich klar.
Zu den Leckerchen von Vitakraft: da gibt es durchaus nicht nur schlechte aber das darf natürlich nie die reguläre Ernährung durch ein vollwertiges Nassfutter ersetzen wenn der Hund gesund alt werden soll.
Hoffe deine Freundin sorgt rechtzeitig für die Unterbringung ihrer Fellnase bevor die op ansteht.
Viele Grüße!
 

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Re: Hund frisst schlecht

Beitragvon Adi » 14. Januar 2026 09:58

Beitrag von Adi » 14. Januar 2026 09:58

Danke!
Gestern war sie nun doch beim TA. Da wurde Blut abgenommen, und er hat hohe Entzündungswerte!
Soll ab heute AB bekommen. Die TÄ sagt, das kann durch Zecken verursacht sein!?
Ich hatte früher auch Hunde, jetzt nur noch Katzen, und Zecken sind mir natürlich auch gut bekannt.
Aber nie ist ein Tier dadurch krank geworden...

Ja, sie hat eine Nachbarin, die selbst nicht ganz gesund ist (psychisch), die hat schon letztens, mit Pannen,
geholfen. Nun soll die 2.Hüfte operiert werden.
Wenn das alles gut geht, und der Hund die Entzündung los ist, will sie sehen, ob er dann immer noch
traurig ist, und dann weiter entscheiden. Sie ist 78. Ich finde, da wird es höchste Zeit, solche Anschaffung
besser zu lassen. Aber, sie weiß es ja auch, und wartet nun erstmal diese Zeit ab.
 

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Re: Hund frisst schlecht

Beitragvon HunsrückChis » 16. Januar 2026 22:46

Beitrag von HunsrückChis » 16. Januar 2026 22:46

Hallo, ja Zecken können u.a. Borreliose übertragen beim Hund....Gegen die Entzündungswerte muss konsequent behandelt werden medikamentös und das unabhängig von den anfallenden Kosten denn hohe Entzündungswerte sind ernst. Deine Freundin muss rechtzeitig eine Unterbringung für ihren Hund organisieren dafür trägt sie Verantwortung. Solange sie niemanden hat der ihren Hund nimmt und liebevoll versorgt wenn sie es nicht kann wäre ein zweiter Hund unverantwortlich.
Viele Grüße
 

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Re: Hund frisst schlecht

Beitragvon Adi » 18. Januar 2026 11:16

Beitrag von Adi » 18. Januar 2026 11:16

Gestern haben wir wieder telefoniert. Der Hund hatte etwas "zum Appetit anregen" gespritzt bekommen. Sie fragt leider nicht, was.
Vielleicht Anabolika? Aber er frisst noch immer nicht genug. Und natürlich AB. Über 400 hat dies bereits gekostet, und irgendwie ists nicht wirklich besser, und die TÄ weiß nun auch nicht..
Bei dem zuletzt verstorbenen haben die TA-Versuche 1000 gekostet, und, woran der nun wirklich verstorben ist, war nicht klar
Ich habe Katzen, und kenne das zu gut, leider.
Schade, dass sie nicht in meinem Ort wohnt. Hier gibt es einen Chihuahua-Besitzer mit einer gleichaltrigen Hündin, die extrem fröhlich ist,
da er viel mit ihr unternimmt. Meine Freundin ist älter, und geht auch viel mit ihm raus, aber der Hund wirkt viel älter.
Mein Nachbar ist jünger, und sagt, die Hunde passen sich an, und verhalten sich, wie ihre Besitzer, das kann so sein.
Schade, dass sie nicht hier wohnt.
Die Frau, die bei der letzten OP die Tiere versorgte, deren Vater hat eine Hündin, mit der sich der Kleine gut versteht.
Ich sagte, die sollen sie ihr ein paar Tage ausleihen, um nun zu sehen, ob es daran liegt, dass ihrer nun deshalb leidet, weil er
den anderen vermisst, und dann vllt wieder normal frisst. Aber, die Familie ist irgendwie kaputt, und da fehlt das
Verständnis für solche Situationen.
Wenn also Thea ( meine Freundin) schon sagt, der Junge ist schrecklich dünn geworden, dann muß es schlimm sein, denn sie ist sparsam,
und guckt meines Erachtens nicht zu genau hin. Was ich ja auch verstehe, denn, meine Erfahrungen mit TÄ sind auch nicht die besten.
So versuche auch ich gerne die Erfahrungen anderer zu teilen, was ja auch manchmal helfen kann,
Aber hier ists leider kompliziert...
 

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Re: Hund frisst schlecht

Beitragvon HunsrückChis » 23. Januar 2026 13:50

Beitrag von HunsrückChis » 23. Januar 2026 13:50

Von aussen zusehen, erkennen müssen dass was schief läuft und nicht helfen können ist schwer. Schön dass du trotzdem für sie da bist.
Zu den Tierarzt Kosten, 400 Euro sind viel aber werden nicht reichen wenn der Hund krank ist.
Es ist wichtig entweder Geld zurück zu legen in guten Zeiten oder eine Tier Krankenversicherung abzuschließen solange die Hunde jung sind.
Wenn sie sich die Tierarzt Kosten nicht mehr leisten kann vielleicht mal beim Tierschutz nachfragen ob die unterstützen können oder den Hund wirklich geordnet in gute Hände abgeben wenn sie ihn nicht mehr tierärztlich versorgen kann...
Alles Gute
 

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Re: Hund frisst schlecht

Beitragvon Adi » 26. Januar 2026 15:52

Beitrag von Adi » 26. Januar 2026 15:52

Ach, sie hat schon das Geld, aber, ist auch sparsam. Mich ärgern die Preise allerdings auch sehr. Zumal längst nicht immer etwas vernünftiges dafür rüber kommt, manchmal stirbt ein Tier sogar, trotz hoher Kosten.In meinem Fall hieß es dann lapidar: Narkoserisiko. Mein Katzenmädchen wurde nur 8Jahre alt.

Diesem Hund geht es aber nun wenigstens besser. Es soll ein Darminfekt gewesen sein, weil er auch 1x Durchfall hatte, in der Zeit.

Nun ist diese Freundin allerdings sehr ärgerlich auf mich. Im Tierheim ist gerade ein 3jähriger Chihuahua "zu haben", und da will sie sich allen Ernstes für bewerben. Wahrscheinlich hat sie schlechte Karten, wg ihres Alters, sie ist 78.
Darauf gebracht, hat sie eine süchtige, psychisch kranke Nachbarin, die auch ganz scharf darauf ist.
So habe ich, weil sie ja kein Gespräch zu ließ, heute das TH informiert, und hoffe, dass dem Hund diese fatale Kombi erspart bleibt.
 

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