Auch meine Seniorin durfte zwei Trails laufen. Es war wunderschön zu sehen, mit welcher Freude sie dabei war. Für uns war das eine richtig tolle gemeinsame Erfahrung und ich habe das Gefühl, dass solche Erlebnisse das Miteinander noch einmal auf eine ganz besondere Art stärken.
Ich bin ohnehin ein großer Fan von Nasenarbeit, weil sie für Hunde eine unglaublich natürliche Form der Auslastung ist. Sie dürfen das einsetzen, worin sie von Natur aus richtig gut sind. Bei Yoshi hatte ich das Glück, schon sehr früh zu erkennen, dass seine Nase eine große Stärke ist. Bereits als Welpe hat er ständig mit der Nase gearbeitet. Durch meine Ausbildung zur Hundetrainerin habe ich das bewusst mit kleinen Schnüffelspielen gefördert. Deshalb fiel ihm der Einstieg ins Mantrailing wahrscheinlich auch leichter.
Was ich aber besonders schön finde: Mantrailing ist wirklich für fast jeden Hund geeignet – egal ob klein oder groß, jung oder alt. Und auch für Menschen, die nicht stundenlang laufen können. Viele Trails sind gar nicht besonders lang, sondern umfassen nur wenige Meter und können individuell angepasst werden.
Mich begeistert immer wieder, wie viel Potenzial gerade in unseren kleinen Chihuahuas steckt. Sie werden oft unterschätzt, dabei können sie so unglaublich viel, wenn man ihnen die Chance gibt. Ich kann jedem nur empfehlen, gemeinsam mit seinem Hund auch einmal etwas Neues auszuprobieren. Vielleicht entdeckt ihr dabei ja ein ganz neues Talent eures kleinen Begleiters.
Jetzt würde mich aber interessieren: Was habt ihr mit euren Chihuahuas schon alles ausprobiert? Gibt es bei euch vielleicht Hobbys oder Beschäftigungen, die man den kleinen Hunden auf den ersten Blick gar nicht zutrauen würde?
Und gibt es hier vielleicht sogar jemanden, der bereits Mantrailing mit seinem Chihuahua macht? Ich würde mich riesig freuen, von euren Erfahrungen zu lesen. Erzählt doch mal – wie seid ihr dazu gekommen und wie haben eure Hunde den Einstieg gemeistert?




