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Hilfe, ich bin verzweifelt!

Verfasst: 6. Mai 2026 07:59
von Pxco
Guten Morgen,

Ich brauch eure Hilfe

Ich habe mir im März 25 ein Chihuahua rüden geholt. Er ist mittlerweile 1,5 Jahre alt.

Es hat sich viel bei mir beruflich verändert, deswegen er leider viel alleine. Ich denke in letzter Zeit oft drüber nach ihm ein besseres zu Hause geben zu können. Eventuell eine Familie mit Kinder, garten oder Hof. Eine Familie, die viel Zeit für ihn hat.

Mich macht es wirklich traurig, dass er so viel Zeit alleine verbringen muss…

Was sagt ihr?
Lieber lange alleine oder besser eine Familie mit viel Zeit und eventuell mit Hof oder Garten

Ja ich weiß, ein Hund ist ein Lebewesen und gewöhnt sich an die Besitzer, ich habe ihn auch sehr in mein Herz geschlossen, aber es verletzt mich… :weissnicht:

Re: Hilfe, ich bin verzweifelt!

Verfasst: 6. Mai 2026 09:09
von HepzibahSmith
Hallo Paco,

Ich kann deine Not gut nachvollziehen. Einerseits musst du viel und auf andere Art als früher arbeiten. Andererseits, siehst du, dass dein kleiner Fellkumpel nicht ausgelastet und einsam ist.

Ich kann dir nur aus eigener Erfahrung sagen: Chihuahuas sind erstens Rudeltiere und zweitens hochintelligent, so dass man sie gut und abwechslungsreich beschäftigen muss. Alleinegelassen können sie zum Problem werden.

Sicher ist ein Zuhause mit Menschen (und evtl. anderen Chis), die sich den ganzen Tag um ihn kümmern, und wo er Garten, Auslauf und ausgedehnte Gassigänge haben kann, besser für ihn, als alleine zuhause in der Wohnung viel und lange auf dich warten zu müssen.

Gruß vom Erich

Re: Hilfe, ich bin verzweifelt!

Verfasst: 6. Mai 2026 11:59
von Tinka1109
Hallo Paco,
das ist ja furchtbar traurig.
Vielleicht kannst du ein bisschen über euch erzählen?
Wo ihr herkommt, wie du zu Milo gekommen bist bzw.wo er herstammt. Vielleicht ein paar Fotos, so dass man sich ein Bild machen kann. Auch weitere Infos wie, gibt es Krankheiten bei den Elterntieren oder dem Kleinen selber? Kennt er andere Hunde, Katzen und/oder Kinder. Wie ist er verträglich mit ihnen?
Alle Daumen und Pfötchen werden gedrückt.
🙏🏻

Re: Hilfe, ich bin verzweifelt!

Verfasst: 6. Mai 2026 12:22
von Shivy1204
Gut, dass du dir darüber Gedanken machst und das Thema nicht einfach ignorierst.

Bevor man den Schritt geht und den Hund abgibt, würde ich persönlich erstmal alle anderen Möglichkeiten ausschöpfen. Hast du schon mal über einen Hundesitter oder Gassigeher nachgedacht? Dafür gibt es mittlerweile viele Facebook-Gruppen oder Apps, über die man Unterstützung finden kann. Oft hilft es schon, wenn der Hund tagsüber regelmäßig Auslauf und Beschäftigung hat.

Falls die Möglichkeit besteht, würde ich auch mal in der Familie, im Freundeskreis oder in der Nachbarschaft nachfragen. Manchmal findet sich dort jemand, der regelmäßig helfen kann.

Wenn wirklich keine andere Lösung infrage kommt und der Hund dauerhaft sehr viel alleine wäre, dann wäre ein passendes neues Zuhause natürlich eine Option. In dem Fall würde ich mir Hilfe von einem Tierschutzverein oder dem örtlichen Tierheim holen, damit die Vermittlung vernünftig und seriös begleitet wird.

Alles Gute dir und dem Kleinen.

Re: Hilfe, ich bin verzweifelt!

Verfasst: 6. Mai 2026 16:01
von Sabine
Ein Hund ist ein langfristiger Begleiter mit eigenen Bedürfnissen, Gefühlen und Ansprüchen. Wenn sich nach einem Jahr zeigt, dass er nicht mehr genügend Aufmerksamkeit bekommt, ist es wichtig, ehrlich mit sich selbst zu sein und verantwortungsvoll zu handeln.

Vielleicht kann man nach Unterstützung durch Familie oder Freunde oder auch professionelle Hilfe wie Hundesitter oder Gassigeh-Services fragen?

Es hört sich so an, als wenn das das dauerhaft nicht möglich ist und du hast ja schon überlegt, ob ein neues Zuhause die bessere Lösung wäre. Das kann eine verantwortungsvolle Entscheidung sein, wenn der Hund dort die Aufmerksamkeit und Fürsorge bekommt, die er verdient. Wichtig ist dabei, sorgfältig ein passendes Zuhause zu finden, damit der Hund nicht zum " Wanderpokal" wird.

Ein Hund ist auf den Menschen angewiesen. Ihm gerecht zu werden, bedeutet manchmal auch, schwierige Entscheidungen zu treffen – immer mit dem Ziel, sein Wohl in den Mittelpunkt zu stellen.
Ich finde aber auch, dass man schon bei der Anschaffung ein Netzwerk haben sollte, denn Notfallsituationen kann es immer geben, egal wie alt der Hund ist oder welche Situation sich ändert.