Ein Satz, den ich sehr häufig höre.
Doch bevor wir darüber sprechen, wie wir das Bellen verändern können, sollten wir zuerst verstehen, warum es überhaupt entsteht.
Denn nicht jedes Bellen hat dieselbe Ursache.
Je genauer wir hinschauen, desto besser können wir verstehen, was unser Hund uns eigentlich mitteilen möchte.
Vielleicht ist es Unsicherheit.
Vielleicht Frust.
Vielleicht Aufregung.
Vielleicht Überforderung.
Oder eine Mischung aus mehreren Faktoren.
Genau deshalb gibt es nicht die eine Methode, die für jeden Hund funktioniert.
Ein Beispiel bei Hundebegegnungen:
Viele Hunde profitieren davon, wenn wir die Situation gemeinsam betrachten, anstatt sie einfach „durchzuziehen“.
Manchmal hilft es bereits,
✔ Abstand zu schaffen
✔ Tempo herauszunehmen
✔ selbst ruhig zu bleiben
✔ und dem Hund die Möglichkeit zu geben, den Reiz wahrzunehmen, ohne sofort handeln zu müssen.
Ich nenne das gerne:
Gerade junge Hunde in der Pubertät stehen häufig vor der Herausforderung, dass ihre Gefühle größer sind als ihre Fähigkeit, damit umzugehen.
Sie sind nicht „stur“.
Sie sind oft schlichtweg überfordert.
Und genau dort beginnt für mich Beziehung.
Nicht bei der Frage:
„Wie bekomme ich das Bellen weg?“
Sondern bei der Frage:
„Was braucht mein Hund gerade von mir?“
Denn Verhalten ist selten das eigentliche Problem.
Oft ist es nur die sichtbare Spitze des Eisbergs.
Wenn wir verstehen, warum unser Hund reagiert, können wir anfangen, ihn zu begleiten – statt nur sein Verhalten zu korrigieren.
Worauf reagiert dein Hund am häufigsten?
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